"Wir haben eine Hexe gefunden. Dürfen wir sie verbrennen?"

Wem dieser Satz bekannt vorkommt und weiß, dass Christian W. sicher mehr als eine kalte Ente wiegt, dem dürfte schon länger klar sein, dass niemand kokeln wird, nur weil die deutschen Qualitätsmedien es so wollen.

Hier soll es nicht darum gehen, ob Christian W. Hexenkräfte besitzt [also Kredite/Finanzprodukte/Zahnpasta/Enten billiger kriegt], weil das zur Genüge erledigt ist und jeder sich ein Bild davon machen konnte [und zwar ob er wollte oder nicht]. Nein, hier geht es allein darum, wie die deutsche Medienlandschaft dabei versagt hat, ihn auf den Scheiterhaufen zu hieven.

Weiterlesen: “Über die Hexenjagd des Christian W. – Eine Nachbetrachtung” »

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Boshafte Menschen werden mir vorwerfen, dass diese Umgestaltung allein meiner immerwährenden inneren Unruhe entspringen müsse. Dass ich unfähig sei, Stillstand zu ertragen. Während das zu Teilen durchaus richtig ist, finde ich tatsächlich meine Entscheidung, die Deziquantisierung - um diesen überaus heiteren Neologismus ein letztes Mal zu verwenden - nur folgerichtig, denn Zehn Dinge zu schreiben war ja letztlich nur eine Art Geländer, um stilistisch und inhaltlich eine klare Richtung zu haben.

Ich habe im letzten halben Jahr viel geschrieben, auch wenn dieses Blog das nicht unbedingt widerspiegelt und möchte etwas mehr Breite ins Blog bringen, das fortan blog.ftranschel.de heißen wird und auch ein anderes Aussehen bekommt. Da ich ein immer währender Anhänger der Idee freier Software bin muss ich hier auch erklären, dass ich das Theme MetroWP [extern] verwende, das unter der GPL steht. Ich habe es verändert und füge mich der Lizenz; am Ende des Artikels findet sich ein Link zum Archiv mit dem Quellcode.

Wie dem auch sei, ich wünsche mir, dass es diesem Blog nicht an Artikeln, mir nicht an Inspiration und euch verehrter Leserschaft nicht am Lesevergnügen mangeln möge.

Link zum Zip-Archiv mit dem WordPress-Theme MetroWP inkl. Stylesheet-Änderungen

 

Einige von euch haben sie im letzten Monat zu Recht darüber gewundert, was für seltsame Zahlenfolgen ich in den digitalen Äther geworfen habe. Es folgt nicht nur eine Erklärung, sondern aufrichtige Bewunderung für das Konzept des virtuellen Tritts in den Allerwertesten.

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Dies ist weniger eine Aussage oder ein meinungsbildender Blogeintrag, als ein Experiment. Ein Experiment, die menschliche Entwicklung betreffend. Vielleicht würde mir ein Psychologe bescheinigen, eine Art "quarterlife crisis" zu haben, aber geschenkt. Ich glaube, dass mitten in der Promotion durchaus ein guter Zeitpunkt ist, sich zu fragen, ob allein theoretische Physik das ist, was ich für den Rest meines Lebens machen will. [Und nebenbei gesagt, das glaube ich sehr wohl.] Ich will auf folgendes hinaus:

Verschiedene soziokulturelle Faktoren [unter anderem einigermaßen geregelte Arbeitszeiten] lassen die Frage in mir aufsteigen, ob das alles ist, was ich kann, oder ob es nicht bereichernd und, nun ja, die Persönlichkeit erweiternd sein kann, gelegentlich Herausforderungen abseits des Weges zu suchen.

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Ich sitze seit zehn Minuten im Dunkeln. Böse könnte man bemerken, dass Berichte über Stromausfälle in den letzten Tagen und Wochen wieder häufiger werden. Ob wirklich die fehlenden Netzkapazitäten durch den überhasteten Atomausstieg unserer allwissenden Bundesregierung die Ursache sind, die die Atom-, Verzeihung, Energiekonzerne stets bemängeln, ist nicht herauszufinden, denn natürlich fällt mit dem Strom auch so viel anderes aus, was unsere Hochzeit an Zivilisationserrungenschaften ausmacht. Zeit, innezuhalten...

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